Ein Strauß roter Rosen zum Valentinstag gefällt wohl jeder Frau. Doch was ist es, dass diese Blume so besonders macht?

Rosen (lat. Rosa) gehören von ihrer Gattung den sogenannten Rosengewächsen an, wobei die Gattung bis zu 250 verschiedene Arten umfasst. Die Wissenschaft, die sich speziell mit Rosen beschäftigt, heißt Rhodologie.
Innerhalb der Rosenzucht wird zwischen Wildrosen, bei denen es sich um nicht gekreuzte Rosenklassen handelt, und Gartenrosen, die züchterisch verändert wurden, unterschieden.

Bereits seit der Zeit des antiken Griechenlands gilt die Rose im Abendland als „die Königin der Blumen“ und als Zierpflanze wird sie mehr als 2.000 Jahre schon kultiviert. Ihre Blätter dienen zudem zur Gewinnung von Rosenöl, das seit langem schon eine wichtige Essenz in der Parfumherstellung ist.

Gleichermaßen bekannte Merkmale der Rosen sind ihre eng umeinanderliegenden charakteristischen Blütenblätter als auch ihre recht großen Stacheln, die umgangssprachlich „Dornen“ genannt werden. Was wiederum nicht so bekannt ist, ist, dass die Früchte von Rosen die Hagenbutten sind, die u.a. zu Konfitüre und Tee verarbeitet werden.

Ursprünglich kamen Rosen nur auf der nördlichen Hemisphäre vor, und zwar dort auf allen vier Kontinenten. Alle Rosen, die auf der Südhalbkugel mittlerweile vorkommen (inkl. natürlich Australien), wurden vom Menschen dorthin gebracht. Inzwischen weisen speziell die Gartenrosen sämtlich vorkommende Farben auf (außer die Farbe Schwarz und die Farbe Blau) und besitzen hierbei natürlich unterschiedliche Düfte.

Das eigentliche Ursprungsland der Rosenkultur liegt in China, wo bereits der chinesische Philosoph Konfuzius (der etwa um 551 v. Chr. bis etwa 479 v. Chr. gelebt hat) die Rosenpracht in den kaiserlichen Gärten Pekings bewundert haben soll. Weit mehr als Zweieinhalbtausend Jahre danach mit einer einhergehenden weltweiten Verbreitung von Gartenrosen, gibt es nun inzwischen mehr als sage und schreibe 30.000 Tausend verschiedene gezüchtete Rosensorten.

Große Rosensammlungen gibt es in Deutschland in sogenannten Rosarien wie z.B. im Deutschen Rosarium in Dortmund oder im Europa Rosarium in Sangerhausen.

Auch in der deutschen Literatur kommt die Rose vor und hier natürlich vor allem in Gedichten (wie z.B. bei Eichendorff oder Goethe) Aber die bekannteste literarische Verwendung hat sie sicherlich in den Märchen der Gebrüder Grimm erfahren (in „Dornröschen“ und in „Schneeweißchen und Rosenrot“).

Dadurch, dass Rosen aufgrund ihrer sehr großen Schönheit schon immer eine immense Anziehung auf den Menschen hatten, unterliegt sie auch verschiedenen Symboliken. Die bekanntesten sind hierbei sicherlich, dass rote Rosen die Liebe, weiße Rosen hingegen den Tod symbolisieren sowie, dass die Rose im Christentum als Sinnbild für die Jungfrau Maria steht.