Der Valentinstag ist für viele Paare der Tag, um sich gegenseitig bewusst vor Augen zu führen, warum sie zusammen sind – weil sie sich nämlich lieben. Daher gilt der Valentinstag auch als “der Tag der Liebenden” und als der Tag – an dem ausnahmsweise der Mann einmal Blumen kaufen darf. Normalerweise ist es ja so, dass Frauen das ganze Jahr über Blumen kaufen und Männer sich eher deshalb dankbar davor drücken, weil Blumen ja Frauen- und nicht Männersache sind.

Beim Valentinstag darf jedoch auch der Mann offiziell seine “weiche” Seite in Form eines Blumengeschenkes für seine Angebetete nach außen kehren. Denn seitdem geschäftstüchtige Floristen mit geschickter Werbung den Valentinstag mit einem Blumengeschenk in Verbindung gebracht haben, um symbolisch einmal im Jahr ganz klar zum Ausdruck zu bringen, wie sehr ein Mann seine Frau liebt, glaubt man am 14. Februar oftmals seinen Augen nicht zu trauen – da überall in Blumenläden Männer Blumensträuße für ihre Herzallerliebste kaufen.

Aber um es wirklich einmal auf den Punkt zu bringen: Im Prinzip ist der Valentinstag auch für die Männer ein sehr willkommener Tag, weil sie endlich einen ganzen Tag über nicht komplett männlich sein müssen, sondern sogar problemlos romantischen Dingen nachgehen können, die sie vielleicht eh gerne machen würden – wie das Kaufen von Blumen -, es aber aufgrund ihres Gefangenseins in ihrer Männerrolle nicht trauen zu tun.
Damit macht also der Valentinstag beide Geschlechter glücklich. Und der Höhepunkt des beiderseitigen Glückes ist die romantische Übergabe des Blumenstraußes, da der Mann seiner Frau hierbei die drei magischen Worte (”ich liebe dich”) zuflüstert und die Frau mit den Blumen in der Hand die gleichen Worte gegenüber ihm äußert – und somit beiden symbolisch vor Augen geführt wird, warum sie ein Paar sind.